Gemeindeausflug nach Dresden


Wir hatten für unseren Gemeindeausflug nach Dresden herrliches Wetter und eine gute Unterkunft, wir haben sehr viel gesehen und für Speise und Trank war zur Genüge gesorgt, und das Alles wurde von Martin Schima auf das Beste organisiert. Damit wäre eigentlich das Wichtigste über den Gemeindeausflug gesagt, aber es interessiert dann schon, was wir so gesehen haben.

                                               

Zuerst waren wir in der Porzellanmanufaktur in Meißen, vielleicht nicht Jedermanns Sache, aber allemal interessant. Dort wurde uns gezeigt, wie die Figuren entstehen und in welchen Schritten sie bemalt und gebrannt werden. Dann erfuhren wir auch, dass die Meißener Porzellanmanufaktur die erste ihrer Art in Europa war und 1710 gegründet wurde. Bei der Führung wurde auch eine Orgel mit Porzellanpfeifen gezeigt, die Erwin Quanz und Andrea Schima spielen durften.

             

Dann waren wir mitten in Dresden und besuchten die wieder aufgebaute Frauenkirche. Nach einer schönen Abendandacht erfuhren wir in einer Kirchenführung, die von der Kanzel aus gesprochen wurde, über die Geschichte der Frauenkirche und über die gestalterischen und symbolischen Elemente in Architektur und Ausgestaltung der Kirche. Das besondere an der Führung war, dass jede Besucherin und jeder Besucher auf ihrem/seinem Platz bleiben konnte.

                                                                             

Auf der Stadtrundfahrt sahen wir die vielen Sehenswürdigkeiten Dresdens, die die Stadt zu einer der schönsten in Deutschland machen und auch zur Anerkennung als Weltkulturerbe der Unesco geführt haben. Beendet wurde die Rundfahrt auf dem Theaterplatz mit dem Blick rundum auf Residenz, Hofkirche, Semperoper und den Zwinger. Nachmittags bummelten die Einen noch einmal durch Dresden und die Anderen durch Schloss und Park Pillnitz mit einer 250 Jahre alten Kamelie, die im Winter mit einem fahrbaren Glashaus geschützt wird. Und beim gemeinsamen Abendessen im Pulverturm wurden wir auch von Spielleuten und einem „Plauderer“ sehr kurzweilig unterhalten.

                                                                            

Eine Überraschung war dann für viele von uns das „Domizil“ unserer Dresdener Gemeinde. Anstatt, wie vorgesehen, neu zu bauen, wurde von der sächsischen Landeskirche die St.-Petri-Kirche gepachtet und kurz darauf gegenüber das Pfarrhaus gekauft. Wir feierten zusammen mit der Dreieinigkeitsgemeinde und ihrem Pfarrer Andreas Rehr den Gottesdienst und wurden sehr gut versorgt. Neben Gesprächen gab es für uns die Gelegenheit, die sehenswerte Kirche mit ihren Nebenräumen und das Pfarrhaus zu besichtigen, bevor wir leider wieder zur Rückreise antreten mussten.